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Fokus des Monats - Mai 2014

Seit dem 1. Januar 2010 wurde das in den Ländern der europäischen Union unterstützte Verfahren zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer gemäß den Bestimmungen der Richtlinie 2008/9/EG vom 12. Februar 2008 durch ein elektronisches Verfahren ersetzt.

Die in der Europäischen Union ansässigen Unternehmen reichen ihre Anträge auf Rückerstattung der Mehrwertsteuer seitdem über ein elektronisches Portal ein, das ihnen von den jeweiligen nationalen Steuerbehörden zur Verfügung gestellt wird.

Dieses neue Verfahren, das eigentlich als eine echte Vereinfachung für die Unternehmen gedacht war, stellt sich bisweilen als eine wahre Problemquelle heraus, wenn es um die Rückerstattung der im Ausland gezahlten Mehrwertsteuer geht.

So pflegen einige europäische Steuerbehörden eine zu strenge Auslegung und Anwendung der gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften, was mitunter eine gegenteilige Wirkung erzielen kann, als eigentlich von diesen Texten vorgesehen.

Als Beispiel dafür können wir den Fall der deutschen Steuerverwaltung erwähnen, die Rechnungen von der Rückerstattung der Mehrwertsteuer, die einem über ein elektronisches Portal eingereichtem Antrag auf Rückerstattung der Mehrwertsteuer beigefügt wurden, nur aus dem Grund ausschließt, weil die vollständige Adresse der Lieferanten/Dienstleistungserbringer der betroffenen Rechnungen nicht korrekt in das elektronische Portal eingegeben wurden, auch wenn die Rechnungen dem Antrag elektronisch beigefügt wurden. Gibt ein Antragsteller bei der Einreichung seines Antrags also nur die Stadt an, in welcher der Leistungserbringer der die Rechnung ausgestellt hat, die hinsichtlich der Rückerstattung eingereicht werden soll, ansässig ist, lehnt die deutsche Steuerbehörde die Rückerstattung der in dieser Rechnung veranschlagten Mehrwertsteuer ab.

Um diese Einstellung zu rechtfertigen, beruft sich die deutsche Steuerbehörde auf die Anwendung einer wortwörtlichen und strikten Auslegung der Artikel 7 und 8 der oben genannten Richtlinie:

Diese Artikel schreiben Folgendes vor:

„Artikel 7

Um eine Erstattung von Mehrwertsteuer im Mitgliedstaat der Erstattung zu erhalten, muss der nicht im Mitgliedstaat der Erstattung ansässige Steuerpflichtige einen elektronischen Erstattungsantrag an diesen Mitgliedstaat richten und diesen in dem Mitgliedstaat, in dem er ansässig ist, über das von letzterem Mitgliedstaat eingerichtete elektronische Portal einreichen.

Artikel 8

2. Neben den in Absatz 1 genannten Angaben sind in dem Erstattungsantrag für jeden Mitgliedstaat der Erstattung und für jede Rechnung oder jedes Einfuhrdokument folgende Angaben zu machen:

a) Name und vollständige Anschrift des Lieferers oder Dienstleistungserbringers;…“

Die Frage, die es sich hier zu stellen gilt, ist:

Ist die Entscheidung der deutschen Steuerbehörde nicht zu restriktiv in Bezug auf das Neutralitätsprinzip der Mehrwertsteuer?

Unsere Anmerkungen:

Ganz offensichtlich führt eine wortwörtliche Auslegung der oben genannten Artikel 7 und 8 zu einem Ausschluss der Rechnungen von der Rückerstattung der Mehrwertsteuer, für die der Eintrag in das Portal nicht vollständig war. Dies stellt in unseren Augen eine zusätzliche Belastung für den Steuerpflichtigen dar und widerspricht der Logik einer Vereinfachung, die mit der Einführung des neuen Rückerstattungsverfahrens vorrangig sein sollte.

Um eine Ablehnung zu vermeiden, die allein auf formellen Gründen beruht, sollte man bei der Vorbereitung der Anträge und den Einsprüchen auf einen Experten wie TEVEA International zurückgreifen, der zahlreiche Sicherheiten bietet.

Wir finden uns nicht damit ab, die übermäßig festgefahrenen Einstellungen der Behörden zu erdulden. Die europäische Rechtsprechung steht diesbezüglich auf unserer Seite. Bereits mehrfach hat der Europäische Gerichtshof darauf hingewiesen, dass das Recht auf Abzug (Rückerstattung) der Mehrwertsteuer ein den Steuerpflichtigen zuerkanntes Grundrecht darstellt. Wenn die Grundanforderungen erfüllt wurden, darf das Recht auf Vorsteuerabzug nicht nur dadurch in Frage gestellt werden, weil bestimmte formelle Anforderungen vernachlässigt wurden.

Der Europäische Gerichtshof verwies in seiner Entscheidung EuGH, C-284/11 vom 12. Juli 2012, Punkte 62 und 71 mit folgendem Wortlaut auf dieses Grundprinzip:

„[...] dass der Grundsatz der Neutralität der Mehrwertsteuer erfordert, dass der Vorsteuerabzug gewährt wird, wenn die materiellen Anforderungen erfüllt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Anforderungen nicht genügt hat. Verfügt die Steuerverwaltung über die Angaben, die für die Feststellung erforderlich sind, dass der Steuerpflichtige als Empfänger, an den die fraglichen Umsätze bewirkt werden, die Mehrwertsteuer schuldet, so darf sie hinsichtlich seines Rechts auf Abzug dieser Steuer keine zusätzlichen Voraussetzungen festlegen, die die Ausübung dieses Rechts vereiteln können (vgl. Urteile Ecotrade, Randnrn. 63 und 64, Nidera Handelscompagnie, Randnr. 42, sowie vom 22. Dezember 2010, Dankowski, C 438/09, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 35).

Denn nach der oben in Randnr. 62 dargestellten Rechtsprechung ist der Vorsteuerabzug grundsätzlich zu gewähren, wenn die materiellen Anforderungen erfüllt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Anforderungen nicht genügt hat. Anders verhält es sich, wenn der Verstoß gegen die formellen Anforderungen den sicheren Nachweis verhindert, dass die materiellen Anforderungen erfüllt wurden (vgl. entsprechend Urteil vom 29. September 2007, Collée, C 146/05, Slg. 2007, I 7861, Randnr. 31)“.

In dem uns betreffenden Fall verfügt die deutsche Steuerbehörde, sobald die Rechnungen dem Antrag wie verlangt beigefügt wurden, über die notwendigen Angaben, um die Identität der Dienstleistungserbringer/Lieferanten festzustellen. Sie verfügt somit über alle Elemente, um befinden zu können, dass die Grundbedingungen erfüllt wurden.

Auf Grundlage dieser Rechtsprechung bestreitet TEVEA International seitdem systematisch jede von der deutschen Steuerbehörde ausgesprochene Ablehnung aus den oben genannten Gründen. Die deutsche Steuerbehörde hat sich bezüglich der von uns angestoßenen Debatte noch nicht geäußert, aber wir sind davon überzeugt, dass das Ziel des Gesetzgebers nicht darin bestehen kann, ein Verfahren zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer einzuführen, bei dem eine fehlende Postleitzahl einen Grund für die Infragestellung des Rechts auf Vorsteuerabzug darstellt.

Sollten Sie sich einem ähnlichen Problem ausgesetzt sehen, zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Gemeinsam werden wir eine Lösung für das Problem finden.

Für eventuelle Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail unter mail@tevea.fr oder über Telefon unter der Nummer 00 33 1 42 24 96 96 erreichen.

Hier können Sie den Fokus des Monats für Mai 2014 downloaden.

Die in vorliegendem Dokument enthaltenen allgemeinen Informationen sind rein informativ und ziehen keinerlei Haftung seitens TEVEA International nach sich. Des Weiteren kann TEVEA International nicht für Änderungen der Gesetzgebung sowie ihre Auswirkungen haftbar gemacht werden.

Seit dem 1. Januar 2010 wurde das in den Ländern der europäischen Union unterstützte Verfahren zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer gemäß den Bestimmungen der Richtlinie 2008/9/EG vom 12. Februar 2008 durch ein elektronisches Verfahren ersetzt.

Die in der Europäischen Union ansässigen Unternehmen reichen ihre Anträge auf Rückerstattung der Mehrwertsteuer seitdem über ein elektronisches Portal ein, das ihnen von den jeweiligen nationalen Steuerbehörden zur Verfügung gestellt wird.

Dieses neue Verfahren, das eigentlich als eine echte Vereinfachung für die Unternehmen gedacht war, stellt sich bisweilen als eine wahre Problemquelle heraus, wenn es um die Rückerstattung der im Ausland gezahlten Mehrwertsteuer geht.

So pflegen einige europäische Steuerbehörden eine zu strenge Auslegung und Anwendung der gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften, was mitunter eine gegenteilige Wirkung erzielen kann, als eigentlich von diesen Texten vorgesehen.

Als Beispiel dafür können wir den Fall der deutschen Steuerverwaltung erwähnen, die Rechnungen von der Rückerstattung der Mehrwertsteuer, die einem über ein elektronisches Portal eingereichtem Antrag auf Rückerstattung der Mehrwertsteuer beigefügt wurden, nur aus dem Grund ausschließt, weil die vollständige Adresse der Lieferanten/Dienstleistungserbringer der betroffenen Rechnungen nicht korrekt in das elektronische Portal eingegeben wurden, auch wenn die Rechnungen dem Antrag elektronisch beigefügt wurden. Gibt ein Antragsteller bei der Einreichung seines Antrags also nur die Stadt an, in welcher der Leistungserbringer der die Rechnung ausgestellt hat, die hinsichtlich der Rückerstattung eingereicht werden soll, ansässig ist, lehnt die deutsche Steuerbehörde die Rückerstattung der in dieser Rechnung veranschlagten Mehrwertsteuer ab.

Um diese Einstellung zu rechtfertigen, beruft sich die deutsche Steuerbehörde auf die Anwendung einer wortwörtlichen und strikten Auslegung der Artikel 7 und 8 der oben genannten Richtlinie:

Diese Artikel schreiben Folgendes vor:

„Artikel 7

Um eine Erstattung von Mehrwertsteuer im Mitgliedstaat der Erstattung zu erhalten, muss der nicht im Mitgliedstaat der Erstattung ansässige Steuerpflichtige einen elektronischen Erstattungsantrag an diesen Mitgliedstaat richten und diesen in dem Mitgliedstaat, in dem er ansässig ist, über das von letzterem Mitgliedstaat eingerichtete elektronische Portal einreichen.

Artikel 8

2. Neben den in Absatz 1 genannten Angaben sind in dem Erstattungsantrag für jeden Mitgliedstaat der Erstattung und für jede Rechnung oder jedes Einfuhrdokument folgende Angaben zu machen:

a) Name und vollständige Anschrift des Lieferers oder Dienstleistungserbringers;…“

Die Frage, die es sich hier zu stellen gilt, ist:

Ist die Entscheidung der deutschen Steuerbehörde nicht zu restriktiv in Bezug auf das Neutralitätsprinzip der Mehrwertsteuer?

Unsere Anmerkungen:

Ganz offensichtlich führt eine wortwörtliche Auslegung der oben genannten Artikel 7 und 8 zu einem Ausschluss der Rechnungen von der Rückerstattung der Mehrwertsteuer, für die der Eintrag in das Portal nicht vollständig war. Dies stellt in unseren Augen eine zusätzliche Belastung für den Steuerpflichtigen dar und widerspricht der Logik einer Vereinfachung, die mit der Einführung des neuen Rückerstattungsverfahrens vorrangig sein sollte.

Um eine Ablehnung zu vermeiden, die allein auf formellen Gründen beruht, sollte man bei der Vorbereitung der Anträge und den Einsprüchen auf einen Experten wie TEVEA International zurückgreifen, der zahlreiche Sicherheiten bietet.

Wir finden uns nicht damit ab, die übermäßig festgefahrenen Einstellungen der Behörden zu erdulden. Die europäische Rechtsprechung steht diesbezüglich auf unserer Seite. Bereits mehrfach hat der Europäische Gerichtshof darauf hingewiesen, dass das Recht auf Abzug (Rückerstattung) der Mehrwertsteuer ein den Steuerpflichtigen zuerkanntes Grundrecht darstellt. Wenn die Grundanforderungen erfüllt wurden, darf das Recht auf Vorsteuerabzug nicht nur dadurch in Frage gestellt werden, weil bestimmte formelle Anforderungen vernachlässigt wurden.

Der Europäische Gerichtshof verwies in seiner Entscheidung EuGH, C-284/11 vom 12. Juli 2012, Punkte 62 und 71 mit folgendem Wortlaut auf dieses Grundprinzip:

„[...] dass der Grundsatz der Neutralität der Mehrwertsteuer erfordert, dass der Vorsteuerabzug gewährt wird, wenn die materiellen Anforderungen erfüllt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Anforderungen nicht genügt hat. Verfügt die Steuerverwaltung über die Angaben, die für die Feststellung erforderlich sind, dass der Steuerpflichtige als Empfänger, an den die fraglichen Umsätze bewirkt werden, die Mehrwertsteuer schuldet, so darf sie hinsichtlich seines Rechts auf Abzug dieser Steuer keine zusätzlichen Voraussetzungen festlegen, die die Ausübung dieses Rechts vereiteln können (vgl. Urteile Ecotrade, Randnrn. 63 und 64, Nidera Handelscompagnie, Randnr. 42, sowie vom 22. Dezember 2010, Dankowski, C 438/09, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 35).

Denn nach der oben in Randnr. 62 dargestellten Rechtsprechung ist der Vorsteuerabzug grundsätzlich zu gewähren, wenn die materiellen Anforderungen erfüllt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Anforderungen nicht genügt hat. Anders verhält es sich, wenn der Verstoß gegen die formellen Anforderungen den sicheren Nachweis verhindert, dass die materiellen Anforderungen erfüllt wurden (vgl. entsprechend Urteil vom 29. September 2007, Collée, C 146/05, Slg. 2007, I 7861, Randnr. 31)“.

In dem uns betreffenden Fall verfügt die deutsche Steuerbehörde, sobald die Rechnungen dem Antrag wie verlangt beigefügt wurden, über die notwendigen Angaben, um die Identität der Dienstleistungserbringer/Lieferanten festzustellen. Sie verfügt somit über alle Elemente, um befinden zu können, dass die Grundbedingungen erfüllt wurden.

Auf Grundlage dieser Rechtsprechung bestreitet TEVEA International seitdem systematisch jede von der deutschen Steuerbehörde ausgesprochene Ablehnung aus den oben genannten Gründen. Die deutsche Steuerbehörde hat sich bezüglich der von uns angestoßenen Debatte noch nicht geäußert, aber wir sind davon überzeugt, dass das Ziel des Gesetzgebers nicht darin bestehen kann, ein Verfahren zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer einzuführen, bei dem eine fehlende Postleitzahl einen Grund für die Infragestellung des Rechts auf Vorsteuerabzug darstellt.

Sollten Sie sich einem ähnlichen Problem ausgesetzt sehen, zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Gemeinsam werden wir eine Lösung für das Problem finden.

Für eventuelle Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail unter mail@tevea.fr oder über Telefon unter der Nummer 00 33 1 42 24 96 96 erreichen.

Hier können Sie den Fokus des Monats für Mai 2014 downloaden.

Die in vorliegendem Dokument enthaltenen allgemeinen Informationen sind rein informativ und ziehen keinerlei Haftung seitens TEVEA International nach sich. Des Weiteren kann TEVEA International nicht für Änderungen der Gesetzgebung sowie ihre Auswirkungen haftbar gemacht werden.

Aktuelle Neuigkeiten

Ab dem 1. Januar 2015 gelten im Bereich der Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie für elektronisch erbrachte Dienstleistungen neue MwSt-Vorschriften.

Ein topaktuelles Thema:

Seit mehreren Wochen vervielfacht die Europäische Kommission ihre Publikationen:

Links zur Europäischen Kommission:

und organisiert regelmäßige Thementage, um die Unternehmen über die neuen Vorschriften in Kenntnis zu setzen:

  • Am 13. März 2014 in Brüssel (Brussels Enterprises Commerce and Industry)
  • Am 15. Mai 2014 in Luxemburg (Handelskammer Luxemburg und Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg)
  • Am 2. Juni in London (Europäische Kommission)

Es werden zahlreiche Artikel veröffentlicht und die Zahl der Befragungen steigt an, zumal bis zum heutigen Tage immer noch mehr als nur einige Vorschriften und Modalitäten unbekannt sind! Lassen Sie uns daher die bereits identifizierten Auswirkungen bewerten.

Die aktuelle Lage:

Die innerhalb der Europäischen Union ansässigen Unternehmen, die BtoC E-Services anbieten, rechnen mit einem einheitlichen Mehrwertsteuersatz: jenem des Landes, in dem sie angesiedelt sind. Im Gegensatz dazu wenden Unternehmen, die außerhalb der Europäischen Union ansässig sind, verschiedene Mehrwertsteuersätze an, da sie die MwSt. berechnen, die im Land ihres Kunden Anwendung findet.

Was ändert sich?

Was sich ändert, ist der Ort der Besteuerung der Dienstleistung, da diese ab 2015 stets im Land des Kunden besteuert wird. Diese Regelung wird sowohl für gewerbliche Kunden als auch für Privatkunden gelten. Der Niederlassungsort des Dienstleisters, egal, ob er innerhalb oder außerhalb der EU ansässig ist, wird demnach keinerlei Rolle mehr für die Besteuerung der Dienstleistung spielen. Grundlegend für den Dienstleister wird demzufolge die Ortung des Kunden.

Des Weiteren öffnet sich die Mini-One-Stop-Shop Einrichtung, (MOSS) am 1. Januar 2015 für die in der EU ansässigen Unternehmen. Auf diese Weise können sie sich über dieses Internetportal für die Mehrwertsteuer in ihrem Bezugsland anmelden und die Steuererklärungen tätigen. Der Dienstleister leistet nur eine einzige Zahlung (an seine Steuerbehörde).

Aber unter der Überschrift der gewünschten Vereinfachung der bürokratischen Abläufe, birgt dieses System einige Schwierigkeiten für seine Nutzer, insbesondere in Verbindung mit den anderen bereits bestehenden Erklärungspflichten.

Die Ortung des Kunden, eine neue Herausforderung:

Angesichts dieser Veränderungen, besteht die größte Herausforderung für den E-Dienstleister wohl darin, seinen Kunden zu lokalisieren, um die richtige MwSt. zu berechnen. In Anbetracht der großen Mobilität der Kunden und dem immer leichteren Internetzugang, unabhängig vom Ort, an dem man sich befindet, ist diese Aufgabe deutlich komplexer als es zunächst erscheint. Welchen Steuersatz wendet man beispielsweise für einen deutschen Privatkunden an, dessen Wohnsitz sich in Spanien befindet, und der während seines Urlaubs in Finnland musikalische Inhalte über sein Smartphone herunterlädt und der die Rechnung mit seiner spanischen Zahlungskarte begleicht? Der E-Dienstleister muss demnach Mittel und Wege finden, um seine Kunden zu lokalisieren, Nachweise vorzulegen und diese für den Fall einer Überprüfung aufzubewahren.

Eine vollständige Analyse hilft Ihnen dabei, sich vorzubereiten:

Die Veränderung der Vorschriften erfordert neue Praktiken und neue Verfahren einführen zu müssen, wie beispielsweise die Anpassung des Informationssystems. Um Sie entsprechend darauf vorzubereiten, bietet Ihnen TEVEA International seine Unterstützung an, um sämtliche Folgen dieser Änderung anhand einer Konformitätsprüfung zu identifizieren, die eine Kartographie Ihrer Transaktionen, eine Analyse Ihrer MwSt-Behandlung, eine Analyse der Methoden zur Ortung Ihrer Kunden, unsere Empfehlungen zur Organisation im Bereich der MwSt., eine Analyse Ihrer Meldepflichten sowie unsere operationellen Empfehlungen hinsichtlich Ihrer Vorbereitung zur Nutzung der Mini-One-Stop-Shop Einrichtung umfasst.

Für eventuelle Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail unter mail@tevea.fr oder über Telefon unter der Nummer 00 33 1 42 24 96 96 erreichen.

Hier können Sie die aktuellen Neuigkeiten für April 2014 downloaden.

Die in vorliegendem Dokument enthaltenen allgemeinen Informationen sind rein informativ und ziehen keinerlei Haftung seitens TEVEA International nach sich. Des Weiteren kann TEVEA International nicht für Änderungen der Gesetzgebung sowie ihre Auswirkungen haftbar gemacht werden.

Ab dem 1. Januar 2015 gelten im Bereich der Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie für elektronisch erbrachte Dienstleistungen neue MwSt-Vorschriften.

Ein topaktuelles Thema:

Seit mehreren Wochen vervielfacht die Europäische Kommission ihre Publikationen:

Links zur Europäischen Kommission:

und organisiert regelmäßige Thementage, um die Unternehmen über die neuen Vorschriften in Kenntnis zu setzen:

  • Am 13. März 2014 in Brüssel (Brussels Enterprises Commerce and Industry)
  • Am 15. Mai 2014 in Luxemburg (Handelskammer Luxemburg und Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg)
  • Am 2. Juni in London (Europäische Kommission)

Es werden zahlreiche Artikel veröffentlicht und die Zahl der Befragungen steigt an, zumal bis zum heutigen Tage immer noch mehr als nur einige Vorschriften und Modalitäten unbekannt sind! Lassen Sie uns daher die bereits identifizierten Auswirkungen bewerten.

Die aktuelle Lage:

Die innerhalb der Europäischen Union ansässigen Unternehmen, die BtoC E-Services anbieten, rechnen mit einem einheitlichen Mehrwertsteuersatz: jenem des Landes, in dem sie angesiedelt sind. Im Gegensatz dazu wenden Unternehmen, die außerhalb der Europäischen Union ansässig sind, verschiedene Mehrwertsteuersätze an, da sie die MwSt. berechnen, die im Land ihres Kunden Anwendung findet.

Was ändert sich?

Was sich ändert, ist der Ort der Besteuerung der Dienstleistung, da diese ab 2015 stets im Land des Kunden besteuert wird. Diese Regelung wird sowohl für gewerbliche Kunden als auch für Privatkunden gelten. Der Niederlassungsort des Dienstleisters, egal, ob er innerhalb oder außerhalb der EU ansässig ist, wird demnach keinerlei Rolle mehr für die Besteuerung der Dienstleistung spielen. Grundlegend für den Dienstleister wird demzufolge die Ortung des Kunden.

Des Weiteren öffnet sich die Mini-One-Stop-Shop Einrichtung, (MOSS) am 1. Januar 2015 für die in der EU ansässigen Unternehmen. Auf diese Weise können sie sich über dieses Internetportal für die Mehrwertsteuer in ihrem Bezugsland anmelden und die Steuererklärungen tätigen. Der Dienstleister leistet nur eine einzige Zahlung (an seine Steuerbehörde).

Aber unter der Überschrift der gewünschten Vereinfachung der bürokratischen Abläufe, birgt dieses System einige Schwierigkeiten für seine Nutzer, insbesondere in Verbindung mit den anderen bereits bestehenden Erklärungspflichten.

Die Ortung des Kunden, eine neue Herausforderung:

Angesichts dieser Veränderungen, besteht die größte Herausforderung für den E-Dienstleister wohl darin, seinen Kunden zu lokalisieren, um die richtige MwSt. zu berechnen. In Anbetracht der großen Mobilität der Kunden und dem immer leichteren Internetzugang, unabhängig vom Ort, an dem man sich befindet, ist diese Aufgabe deutlich komplexer als es zunächst erscheint. Welchen Steuersatz wendet man beispielsweise für einen deutschen Privatkunden an, dessen Wohnsitz sich in Spanien befindet, und der während seines Urlaubs in Finnland musikalische Inhalte über sein Smartphone herunterlädt und der die Rechnung mit seiner spanischen Zahlungskarte begleicht? Der E-Dienstleister muss demnach Mittel und Wege finden, um seine Kunden zu lokalisieren, Nachweise vorzulegen und diese für den Fall einer Überprüfung aufzubewahren.

Eine vollständige Analyse hilft Ihnen dabei, sich vorzubereiten:

Die Veränderung der Vorschriften erfordert neue Praktiken und neue Verfahren einführen zu müssen, wie beispielsweise die Anpassung des Informationssystems. Um Sie entsprechend darauf vorzubereiten, bietet Ihnen TEVEA International seine Unterstützung an, um sämtliche Folgen dieser Änderung anhand einer Konformitätsprüfung zu identifizieren, die eine Kartographie Ihrer Transaktionen, eine Analyse Ihrer MwSt-Behandlung, eine Analyse der Methoden zur Ortung Ihrer Kunden, unsere Empfehlungen zur Organisation im Bereich der MwSt., eine Analyse Ihrer Meldepflichten sowie unsere operationellen Empfehlungen hinsichtlich Ihrer Vorbereitung zur Nutzung der Mini-One-Stop-Shop Einrichtung umfasst.

Für eventuelle Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail unter mail@tevea.fr oder über Telefon unter der Nummer 00 33 1 42 24 96 96 erreichen.

Hier können Sie die aktuellen Neuigkeiten für April 2014 downloaden.

Die in vorliegendem Dokument enthaltenen allgemeinen Informationen sind rein informativ und ziehen keinerlei Haftung seitens TEVEA International nach sich. Des Weiteren kann TEVEA International nicht für Änderungen der Gesetzgebung sowie ihre Auswirkungen haftbar gemacht werden.

VAT refund in Serbia

According to a recent circular, Serbia allows VAT reimbursement for foreign companies established in countries which have signed a reciprocal agreement.

List of countries which are concerned :

  • Germany (since 1st of july 2013)
  • Netherlands
  • Denmark
  • Austria
  • Belgium
  • Slovakia
  • Slovenia (only for trade fair)
  • Croatia (only for trade fair)
  • Bosnia and Herzegovina
  • Montenegrins
  • Macedonia

Deadline to forward the claim : 30th of the year following the date of invoice.

Minimum VAT amount : 200 EUR.

Other conditions : invoices in compliance with Serbian invoicing rules and proofs of payment are requested.

Normal rate of VAT in Serbia : 20%.

IMPORTANT : Having a local tax representative is not requested to claim the VAT back in Serbia, and there is no need to be VAT registered in Serbia.

According to a recent circular, Serbia allows VAT reimbursement for foreign companies established in countries which have signed a reciprocal agreement.

List of countries which are concerned :

  • Germany (since 1st of july 2013)
  • Netherlands
  • Denmark
  • Austria
  • Belgium
  • Slovakia
  • Slovenia (only for trade fair)
  • Croatia (only for trade fair)
  • Bosnia and Herzegovina
  • Montenegrins
  • Macedonia

Deadline to forward the claim : 30th of the year following the date of invoice.

Minimum VAT amount : 200 EUR.

Other conditions : invoices in compliance with Serbian invoicing rules and proofs of payment are requested.

Normal rate of VAT in Serbia : 20%.

IMPORTANT : Having a local tax representative is not requested to claim the VAT back in Serbia, and there is no need to be VAT registered in Serbia.

Yacht rentals in France : ending of VAT exemption

Since July 15th 2013, companies operating yachts in France must collect the French VAT (19.6%). For further information, click here.

***** New premises *****

Since April 1th 2013, our new adress in Paris is  : 29-31 rue Saint-Augustin 75002 - PARIS

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Need a VAT registration in a European country ?

TEVEA International can handle everything on your behalf and offers tax representation solutions customised according to your restrictions and duties. Please contact us.

Online assistance on VAT matters

Try our Online assistance service and get a quick answer from TEVEA's experts on all your VAT issue ....

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Capital gain tax on real estate

TEVEA International may be appointed as an accredited property French tax representative, according to article 244bis A of the CGI regarding capital gains realised on the sale of real estate or equivalent by private persons or corporations non resident in France.

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Fokus des Monats - Mai 2014 - Um mehr über die Ablehnung von MwSt.-Erstattungsanträgen in Deutschland und die Formvorschriften des elektronischen Portals zu erfahren.
Aktuelle Neuigkeiten - Jeden Monat finden Sie jetzt eine neue Information : Ein aktuelles Thema (neue Beschlussfassung in einem Land, Änderung von Vorschriften, Gerichtsentscheide…) wird ausgewertet um Ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich bequem, schnell und effizient anzupassen. In dieser ersten Ausgabe besprechen wir die Änderung der anwendbaren Mehrwertsteuerregelungen im Online-Handel.
VAT refund in Serbia - Serbia allows VAT reimbursement for foreign companies established in countries which have signed a reciprocal agreement.
Yacht rentals in France : ending of VAT exemption - What changes are involved by the new regulation ?
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